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Loewe, Markus: Soziale Sicherung in den arabisc...
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Erscheinungsdatum: 18.05.2010, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Soziale Sicherung in den arabischen Ländern, Titelzusatz: Determinanten, Defizite und Strategien für den informellen Sektor, Autor: Loewe, Markus, Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co // Nomos, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Arabien // Politik // Recht // Sozialpolitik // Entwicklung // gesellschaftlich // wirtschaftlich // technisch // Entwicklungspolitik // Entwicklungshilfe // Politikwissenschaft // Politologie // Arabische Halbinsel // Vergleichende Politikwissenschaften, Rubrik: Politikwissenschaft, Seiten: 286, Reihe: Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik (Nr. 7), Gewicht: 443 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 29.09.2020
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Soziale Sicherung in den arabischen Ländern
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Soziale Sicherung in den arabischen Ländern ab 49 € als Taschenbuch: Determinanten Defizite und Strategien für den informellen Sektor. Aus dem Bereich: Bücher, Politik & Gesellschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 29.09.2020
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Soziale Sicherung in den arabischen Ländern
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Soziale Sicherung in den arabischen Ländern ab 49 EURO Determinanten Defizite und Strategien für den informellen Sektor

Anbieter: ebook.de
Stand: 29.09.2020
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Institutioneller Wandel von Meliorationssystemen
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Meliorationssysteme sind essentiell für die landwirtschaftliche Produktion und die Sicherung der Lebensmittelversorgung. Als funktional interdependente natürlich-technische Systeme erfordern sie eine gemeinschaftliche Bewirtschaftung. Das hierfür erforderliche Spezialwissen sowie die Abhängigkeit von externen Einflüssen wie Niederschlägen bedingen eine räumlich differenzierte und zeitlich flexible Regelgestaltung und -implementierung. Funktionsfähigkeit und Wandel der Organisationsformen sowie der formalen und informellen Regeln zur Wasserregulierung werden in dieser Arbeit anhand zweier Meliorationsgebiete in den post-sozialistischen Ländern Ostdeutschland (Schraden) und Polen (Pyrzyce) vergleichend behandelt. Auf institutionenökonomische Ansätze und Theorien kooperativen Handelns im Umgang mit Kollektivgütern im Agrar- und Umweltbereich zurückgreifend, wird hier erstmals die Entwicklung integrierter Be- und Entwässerungssysteme für die kritische Umbruchs- und Transformationsphase der Jahre 1989 bis 2005 analysiert. In beiden Untersuchungsräumen hatten die vor 1990 entwickelten Steuerungssysteme ihre Funktionsfähigkeit durch die Privatisierungs- und Umstrukturierungsprozesse der 1990er Jahre zum Teil verloren. Während im Schraden vor allem bei der Bewässerung Probleme kollektiven Handelns auftraten, lagen in Pyrzyce die Defizite sowohl bei der Be- als auch bei der Entwässerung. Neben markt- und politikgetriebenen Nachfrageänderungen nach landwirtschaftlichen Produkten waren hierfür einerseits lückenhafte gesetzliche Regelungen und staatliche Überwachungsmöglichkeiten, fehlendes Fachwissen sowie ein Mangel an konfliktmindernden Förderinstrumenten verantwortlich. Die Analyse zeigt andererseits aber auch den wesentlichen Einfluss von Schlüsselakteuren auf.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.09.2020
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Qualitätssicherung im Gesundheitswesen
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Fachhochschule Münster (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung:Das Thema Kundenzufriedenheit hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Selbst Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl betonte die Bedeutsamkeit der Kundenorientierung in seiner Rede zur Eröffnung des Leipziger Bahnhofs am 12. November 1997. Slogans wie "Ihre Wünsche sind unser Antrieb" kennzeichnen das strategische Marketing vieler Unternehmen, die das gesamte Geschäftssystem am Ziel der Kundenzufriedenheit ausrichten. Die Kundenzufriedenheit ist in der heutigen Zeit eine anerkannte Meßgröße.Auch ein Arzt kann seine Kunden, die Patienten, nur zufriedenstellen, wenn ihm bekannt ist, wer sie sind und welche Erwartungen sie haben. Damit die Erwartungen der Patienten erfüllt oder sogar übertroffen werden können, muß ein Arzt geeignete Maßnahmen ergreifen, um bestimmte organisatorische Abläufe in der Praxis zu optimieren und darüber hinaus seine Arzthelferinnen den Bedürfnissen seiner Praxis entsprechend schulen. Ein Teil der Ärztinnen und Ärzte ist sich inzwischen der vorhandenen Defizite bezüglich Kundenorientierung und Servicequalität bewußt. Sie haben die Auswirkung der Patientenzufriedenheit auf den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Praxis erkannt und wollen das Potential ausschöpfen.Problemstellung und AbgrenzungGang der Untersuchung:Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist, die Anforderungen des Qualitätsmanagements für Arztpraxen zu erläutern und Konzepte und Maßnahmen zur Umsetzung aufzuzeigen.Es soll insbesondere herausgestellt werden, daß vorrangig durch die Kundenorientierung, die eine der Grundlagen des Qualitätsmanagements ist, Patientenzufriedenheit und -bindung erreicht wird mit der Folge, die Sicherung und Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs von Arztpraxen zu gewährleisten. Die wesentlichen Faktoren, die Einfluß auf die Patientenzufriedenheit haben, werden dargestellt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen der Grad der Patientenzufriedenheit in Arztpraxen gesteigert werden kann.Den Abschluß bildet eine Überprüfung der Patientenzufriedenheit in zwei Hausarztpraxen, die auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse untersucht wird.Unter dem Begriff Arztpraxis wird in dieser Arbeit die Praxis des niedergelassenen Mediziners verstanden, der für seine Patienten im wesentlichen die Funktion des Hausarztes innehat. Das jeweilige Praxisteam besteht aus dem Arzt und mehreren Arzthelferinnen.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:AbbildungsverzeichnisIVTabellenverzeichnisVAbkürzungsverzeichnisVI1.Einleitung11.1Aktueller Anlaß11.2Problemstellung und Abgrenzung21.3Situation der Ärzte31.4Erwartungen der Patienten51.5Vorstellung des Auftraggebers62.Das Gesundheitswesen in Deutschland82.1Aufbau des Gesundheitswesens82.2Transparenz des Gesundheitswesens102.3Kundenorientierung des Gesundheitswesens122.4Systemvergleich mit Japan und den USA133.Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen163.1Definition des Qualitätsbegriffs173.2Definition des Zufriedenheitsbegriffs193.3Abgrenzung weiterer Begriffe203.4Qualitätsmanagement-Konzepte213.4.1Systeme nach ISO 9000 ff.223.4.2Total Quality Management233.5Maßnahmen zum Qualitätsmanagement263.5.1Qualitätszirkel273.5.2Checklisten293.5.3Grundsätze der Patientenorientierung303.5.4Konzentration auf Kern-Zielgruppen324.Komponenten der Patientenzufriedenheit344.1Einfluß des Arztes354.1.1Arztgespräch354.1.2Untersuchung und Behandlung364.1.3Telefonsprechstunde384.2Einfluß der Arzthelferinnen384.2.1Auswahl von Arzthelferinnen414.2.2Unterstützung der Arzthelferin durch den A...

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Stand: 29.09.2020
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Crossmediale Konzentration und Sicherung der Me...
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Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis von medienübergreifender Konzentration und der verfassungsrechtlichen Zielvorgabe gleichgewichtiger Meinungsvielfalt. Sie geht der Frage nach, ob die vorhandenen kartellrechtlichen und medienrechtlichen Regularien den besonderen Risiken gerecht werden, die infolge medienübergreifender Konzentrationsentwicklungen für Pluralismus und Meinungsvielfalt entstehen. Anknüpfend an eine Darstellung der verfassungsrechtlichen Ausgangslage und eine Analyse der außerrechtlichen Bedingungen und Auswirkungen medienkonzentrativer Prozesse setzt sich die Untersuchung schwerpunktmäßig mit dem 2005 in Aussicht genommenen Zusammenschlussvorhaben "Springer - ProSiebenSat1" und den hierzu ergangenen Entscheidungen auseinander. Im Ergebnis wendet sie sich der Frage zu, welche Möglichkeiten sich bieten, um regulatorische Defizite in der Sicherung der Meinungsvielfalt auszuräumen und vorhandenen Risiken angemessen zu begegnen.

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Armut und Ungleichheit in Europa
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Die 2001 einsetzende weltweite Rezession und die in diesem Zusammenhang auch in der Bundesrepublik steigenden Arbeitslosenzahlen führten zu erheb lichen Mehrbelastungen des Sozialsystems, welches unter der Ägide der damaligen rot-grünen Regierung durch umfassende Umbaumaßnahmen abge fangen werden musste. Diese zunehmende Verlagerung sozialer Ab si che rung in private Hand weist auf Prozesse hin, die einen Rückzug des Staates aus der Vorsorge und einen Sozialabbau befürchten lassen. Diese Tendenz ist nicht nur ein deutsches Phänomen, auch in anderen europäischen Ländern ist ein Rückgang staatlicher Verantwortung für die soziale Sicherung zu verzeichnen. Hinsichtlich der finanziellen Versorgung gilt der Trend zur Privatisierung von Sicherungsleistungen als ein Faktor für die (Re-) Produktion von Armut und Ungleichheit. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die hochschulische Ausbildung zu sozialen Berufen von besonderem Interesse, weil hier oftmals der Handlungsrahmen für soziale Arbeit geboten wird: Entweder durch Tätigkeiten, welche in die Gewährleistung sozialstaatlicher Maßnahmen integriert sind oder durch sozialpädagogische Projekte, welche sozialstaatliche Defizite ausgleichen müssen.

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Die genetische Vielfalt der Kulturpflanzen
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Mit der Konvention über die Biologische Vielfalt und dem International Treaty on Plant Genetic Resources hat die Staatengemeinschaft sich die Aufgabe gestellt, dem dramatischen Rückgang der genetischen Vielfalt auch der Kulturpflanzen Einhalt zu gebieten. In dieser ersten und umfassenden juristischen Abhandlung zum Problem der Erhaltung und der nachhaltigen Nutzung der genetischen Vielfalt der Kulturpflanzen beschreibt die Verfasserin zunächst den Untersuchungsgegenstand und seine Bedeutung für die Sicherung der Ernährung. Nach einer Konkretisierung des völkerrechtlichen Gebots "nachhaltiger Nutzung" und Darlegung der völkerrechtlichen Pflichtenlage untersucht sie sodann, wie und in welchem Maße im Gemeinschaftsrecht und im nationalen Recht dem Schutzgebot Rechnung getragen wird. Dem Querschnittscharakter der Aufgabe entsprechend steht hier ein breites Spektrum an Regelungen aus den verschiedensten Rechtsgebieten - Agrarumweltmaßnahmen, Sortenschutz und andere geistige Eigentumsrechte, Saatgutverkehrsrecht, Naturschutzrecht, Gentechnikrecht - auf dem Prüfstand. Anknüpfend an die sich ergebenden grundlegenden Defizite entwickelt die Verfasserin abschließend Vorschläge für die Fortentwicklung des maßgeblichen Rechts.

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Sozialstaat am Scheideweg
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EinführungI. Enttabuisierung und Rationalität in öffentlichen Diskursen.Voraussetzungen für sozialpolitische Strukturreformen1. Tabus in der öffentlichen Meinung2. Forderung der politischen Korrektheit3. Druck der veröffentlichten Meinung und rationaler Diskurs4. Nation und Leitkultur5. Leistungsschwächen in der Bundesrepublik Deutschland6. Sozialer Wandel und demographischer Diskurs7. Bevölkerung und Bevölkerungspolitik8. Lebensformen9. Innere Einheit und Ostdeutschland10. Politische Korrektheit für Minderheiten und Randständige11. Erörterung der Frage der Zuwanderung12. Globalisierungsdiskurs13. ErgebnisII. Neue Kultur des Sozialstaats.Prinzipien und Leitbilder gegen Reformstau1. Eigenverantwortung in solidarischer Ordnung2. Bürgergesellschaft als umfassendes Leitbild politischer Gestaltung3. Gerechtigkeit zwischen den Generationen4. Entstaatlichung, Deregulierung und Flexibilisierung5. Entfaltung der Humanressourcen6. Gestaltungsprinzip der Prävention7. Integration von Randgruppen und Hilfen für sozial SchwacheIII. Gegenwärtige Reformpolitik und notwendige Entscheidungen.Grundlegender Wandel sozialpolitischer Gestaltung1. Erneuerung der gesetzlichen Krankenversicherung2. Umgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung3. Neuordnung der gesetzlichen Pflegeversicherung4. Reform der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosen- und Sozial-hilfeIV. Durchsetzung von Reformen durch Eliten.Verbesserung der Strategien und institutionellen Rahmenbedingungen1. Leistung der Eliten2. Abbau von Besitzständen3. Perspektiven und Argumente für ReformenV. Gefährdung der Demokratie?Demokratische Tradition und Zusammenhalt des GemeinwesensAnmerkungenHeute wird man nicht umhin kommen, festzustellen, dass das gesamte politische System in Deutschland bezüglich grundlegender struktureller Reformen in der Vergangenheit weitgehend versagt hat, vor allem bei der Erneuerung des Sozialstaats, aber auch in vielen anderen Fel-dern wie Wirtschaft, Bildung, Forschung usf. Es ist heute zu einem großen Problemstau gekommen, der vor dem Hintergrund gewachsener Einstellungen, Verhaltensweisen und institutioneller Regelungen von den politischen Akteuren nur mit großen Schwierigkeiten abzubauen ist, vor allem, was die Begründung, Durchsetzung und Akzeptanz sozialpolitischer Innovationen angeht. Es fällt insbesondere schwer, die Reformen als unabdingbare Veränderungen plausibel zu machen und bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, dass die Umgestaltung des Sozialstaats auch als Chance zu begreifen ist. Welche kollosalen Meinungskämpfe die Strukturreformer gegen jene, die eine kurzatmige, kurzfristige und nur partielle Reformen ins Auge fassende Politik betrieben haben, heute bestreiten müssen, zeigen die doch recht zurückhaltenden Reformen bzw. Reformansätze von Ex-Bundeskanzler Schröder und die hiergegen mobilisierten Widerstände der Gewerkschaften und in der eigenen Partei, aber auch die Auseinanderset-zungen in den Unionsparteien um die Zukunftsplanung des Sozialen. Protagonisten des „alten“ Sozialstaats wehren sich mit Verve gegen grundlegende Reformvorschläge und -beschlüsse der eigenen Parteien, einige sehen gar durch solche Erneuerungsansätze ihr Lebenswerk zerstört. Entsprechend fallen die Verurteilungen der Umgestalter mit ihrer Einordnung in die feindliche Gruppe der sog. Neoliberalen recht unversöhnlich aus. Viele Kritiker der Vergangenheit meinen allerdings, dass die Geschichte des Sozialstaats in der Bundesrepublik Deutschland aus heutiger Sicht betrachtet nicht mehr einfach als Erfolgsgeschichte beschrieben werden kann, sondern auch und vor allem als Geschichte von Fehlentwicklungen und politischen Versäumnissen, die nunmehr die zentralen Bauelemente sozialstaatlicher Ordnung gefährden und Risiken wie Krise oder Niedergang heraufbeschwören. Weitgehende Reformunwilligkeit, aber auch große Fehlentscheidungen haben zur heutigen prekären Situation geführt: Als Stichworte seien nur genannt die Gestaltung der inneren Einheit in Deutschland, die horrende Staatsverschuldung, die Organisation der Pflegeversicherung im Umlageverfahren, die staatlich geschaf-fenen Möglichkeiten zur Frühverrentung mit riesigen Kosten für die sozialen Systeme, der Verzicht auf eine frühzeitig eingeführte staatlich geförderte kapitalgedeckte Eigenvorsorge fürs Alter, die hohen gesetzlichen Sozialabgaben und Belastungen des Faktors Arbeit, die großen Inflexibilitäten in Wirtschaft und Arbeitswelt und die Defizite in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Reformen müssen sich heute auf Herausforderungen in fast allen Bereichen politischer Gestaltung beziehen, und sie dürfen nicht nur kleinere Reparaturen und Anpassungen beinhalten, sondern grundlegenden strukturellen Wandel, mit allen Konsequenzen für die Politikgestaltung, ihre Durchsetzung und Begründung gegenüber der Bevölkerung. REZENSION Fundamentalkritik am demokratischen System könnte zu vorrevolutionären Zuständen führen Von Ansgar Lange Bonn/Grafschaft – Die Zweifel wachsen, ob der deutsche Sozialstaat auch in Zukunft funktionsfähig bleiben wird. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf unser politisches System haben, denn Demokratie und soziale Marktwirtschaft sind in der Bundesrepublik seit je „siamesische Zwillinge“. Zuletzt beförderte der hysterische Demographie-Thriller „2030 – Aufstand der Alten“ die Befürchtung, bestimmte negative Entwicklungen seien unausweichlich undvon den Politikern nicht steuerbar. „Diese Meinung, die von Demokraten betriebene Politik sei generell in hohem Grade unfähig, kann unter der Voraussetzung sich weiter entwickelnder Enttäuschungen und Ängste zu grundlegender Demokratiefeindlichkeit führen“, schreibt Detlef Grieswelle in seinem Buch „Sozialstaat am Scheideweg“. Die „Lust am Untergang“ sei in Deutschland weit verbreitet. Die linken Revoluzzer in den 60er Jahren erweckten den Eindruck, in diesem Staate ginge alles den Bach hinunter. Kassandra wurde anschließend zum Symbol für linken Alarmismus und Moralismus. Selbstverständlich war die Bundesrepublik vor 20, 30 oder 40 Jahren weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Doch an die Stelle eines rationalen Diskurses traten häufig Emotionalisierung und Moralisierung in Form der Krisen- und Katastrophenbeschwörung. Ironisch erklärten die beiden Publizisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch 2006 zum „Jahr der ausgebliebenen Katastrophen“. Denn die Lust am Beschwören des Weltuntergangs in Form von Umweltzerstörung, Kriegen, Vogelgrippen und anderen Katastrophen hat bis heute nicht abgenommen. Die allermeisten Katastrophen sind zum Glück aber auch nicht eingetroffen. Auch heute noch bestimmten Krisen-, Niedergangs- und Katastrophenmetaphern in nicht geringem Maße die intellektuellen Debatten unter Schriftstellern, Wissenschaftlern und Journalisten. Dabei stünden nicht mehr die so genannten Großrisiken, die die Fortexistenz der ganzen Welt in Frage stellten, im Zentrum, „sondern der Blick richtet sich auf zahlreiche Trends des Niedergangs in der Bundesrepublik Deutschland und hier auf defizitäre Entwicklungen vor allem in den sozio-ökonomischen Sektoren wie Wirtschaft, Arbeitswelt, soziale Sicherung, Bildung, Wissenschaft und Technik“. Der Glaube an politische Alternativen durch Wahl und Machtwechsel sei gering, bestenfalls erhoffe man sich ein besseres Handling. Pessimismus legt sich wie Mehltau auf das Land: Viele Rentner, Arbeitnehmer, mittelständische Selbständige und jungen Menschen werden von Zukunftsängsten erfasst. Grieswelle warnt: „Für die Bürger der Bundesrepublik bedeutet dies, dass jener Staat, den sie als Sozialstaat bejaht haben, nunmehr Gefahr läuft, als Gefahrenquelle abgelehnt zu werden.(.)Ein heutiger Nostradamus würde höchstwahrscheinlich für die Beschreibung der Zukunft der Bundesrepublik Deutschland in Metaphern der Dekadenz Prophezeiungen machen, aber die wesentlichen Aporien und Gravamina können durch pragmatische politische Vernunft bewältigt werden, es bedarf nicht eines apokalyptischen Niedergangs, damit der Phönix sich aus der Asche erheben kann.“ Wie könnte unser Gemeinwesen aber wieder zu neuer Reformlust finden? Dazu brauchen wir – so der Autor – einen Konsens der Gesellschaft in vielen Grundfragen. Grieswelle nennt Beispiele: die Wiederentdeckung und Hochschätzung der Familie als grundlegender Lebensform der Gesellschaft, Eindämmung der Tendenzen zur Ego-Gesellschaft, stärkere Gewichtung von Leistung, Eigeninitiative und Selbständigkeit gegenüber Versorgung, sozialer Verteilung und Betreuung, zunehmende Skepsis gegenüber der Allmacht und Allzuständigkeit des Staates, stärkeres Bewusstsein für soziale Identitäten wie Heimat, Region, Nation als gemeinschaftsstiftende Kräfte, wachsende Bedeutung von Religion und Kirche im öffentlichen Diskurs etc. Die Alternative: Wenn das Unbehagen an unserer Gesellschaftsform und Kultur anwachse, könne daraus durchaus eine Fundamentalkritik erwachsen mit daraus resultierenden „großen Legitimationsproblemen des Bestehenden und vorrevolutionären Situationen“. Für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft könnte ganz entscheidend sein, so schließt Grieswelle sein lesenswertes Buch, inwieweit die beschriebenen Konsensressourcen zur Verfügung stehen. Detlef Grieswelle: Sozialstaat am Scheideweg.Notwendigkeit struktureller Reformen. Vektor-Verlag: Grafschaft 2006, 298 Seiten, 28 Euro.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.09.2020
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