Angebote zu "Russland" (21 Treffer)

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Deutsches Know-how für russisches Öl?
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Die russische Wirtschaft wächst rasant. 2006 betrug das inflationsbereinigte Wirtschaftswachstum knapp 7%. Das stetige Wachstum hat Russland in erster Linie seinem enormen Rohstoffreichtum zu verdanken. Dieser hat dem Land in Zusammenhang mit den weltweit steigenden Ölpreisen und dem globalen Rohstoffboom nach jahrelangem Transformationschaos wieder zu internationaler Größe verholfen. Um neben der Rohstoffindustrie in einer globalisierten und mehr und mehr wissensbasierten Welt national und international wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben, fehlt es in russischen Schlüsselindustrien jedoch vielfach an technologischen und personellen Grundvoraussetzungen. Die russische Wirtschaft ist angewiesen auf neues, aktuell notwendiges und zukünftig wichtiges Know how zur Modernisierung veralteter Wirtschaftsstrukturen. Die vorliegende Studie analysiert den Wissensbedarf der russischen Wirtschaft, betrachtet die Akquirierung benötigten Wissens in Form des intra- und interorganisationalen Transfers von impliziten und expliziten Wissensprodukten am Beispiel der Region Nischni Nowgorod und stellt davon ausgehend Chancen und Gefahren des Transfers von Wissensprodukten für Deutschland und Russland fest. Der Fokus der Betrachtung liegt bei der Russischen Föderation. Einer theoretischen Verortung des genannten Themas folgt die Erstellung eines Ist-Wissensprofils der russischen Wirtschaft in Form einer Stärken und Schwächen-Analyse, um Aussagen über den derzeitigen Wissensstand zu treffen. Dazu wird ausgehend von den Resultaten empirischer Erhebungen und unter Zuhilfenahme sekundärer Literatur eine Situationsanalyse der Russischen Föderation erstellt, die kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Perspektiven mit einbezieht. Die Größe des Landes, die unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsstufen der russischen Regionen und die Vielfalt der wirtschaftlichen Branchen lassen allgemeine Aussagen über Wissenspotentiale und Wissensdefizite nur bedingt zu. Daher wird im Anschluss ein Soll-Wissensprofil exemplarisch an ausgewählten Branchen in der russischen Region Nischni Nowgorod erarbeitet. Die Betrachtung beider Wissensprofile zeigt vorhandene Wissenspotentiale und -defizite auf Organisations- und Wissensträgerebene in den Prioritätsbranchen des Gebietes auf. Als Maßnahme zur Deckung des belegten Wissensdefizits wird die Akquirierung durch externe Wissensträger in Form von ausländischen Unternehmen mit Produktionsstätten in der Region Nischni Nowgorod beobachtet. Ausgehend von den Schlussfolgerungen und Beobachtungen werden schließlich Potentiale, Perspektiven und Gefahren des Transfers von Wissensprodukten für Russland und Deutschland formuliert.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche ohne e...
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Die Bachelorarbeit zum Erlangen des Akademischen Grades des Bachelor of Arts (B.A.) befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Hilfsangeboten für sogenannte Straßenkinder in Deutschland und Russland. Dabei geht es nicht darum, zu zeigen, welches Land die besseren Angebote macht. Die Arbeit zeigt neben Hilfsangeboten beider Länder auch Ressourcen auf. Außerdem rückt sie immer wieder in den Mittelpunkt, dass Russland im Vergleich zu Deutschland ein junger Sozialstaat ist. Zudem versucht die Autorin hervorzuheben, dass Hilfsangebote sich entwickelt und verändert haben. Sie vergleicht die Entwicklungen dieser Angebote beider Länder. Die Autorin beabsichtigt mit ihrer Arbeit, nicht nur die Defizite aufzudecken, sondern auch Perspektiven und Faktoren, die zur Verbesserung der Situation beitragen (können), aufzuzeigen.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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Deutsches Know-how für russisches Öl?
67,90 CHF *
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Die russische Wirtschaft wächst rasant. 2006 betrug das inflationsbereinigte Wirtschaftswachstum knapp 7%. Das stetige Wachstum hat Russland in erster Linie seinem enormen Rohstoffreichtum zu verdanken. Dieser hat dem Land in Zusammenhang mit den weltweit steigenden Ölpreisen und dem globalen Rohstoffboom nach jahrelangem Transformationschaos wieder zu internationaler Grösse verholfen. Um neben der Rohstoffindustrie in einer globalisierten und mehr und mehr wissensbasierten Welt national und international wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben, fehlt es in russischen Schlüsselindustrien jedoch vielfach an technologischen und personellen Grundvoraussetzungen. Die russische Wirtschaft ist angewiesen auf neues, aktuell notwendiges und zukünftig wichtiges Know how zur Modernisierung veralteter Wirtschaftsstrukturen. Die vorliegende Studie analysiert den Wissensbedarf der russischen Wirtschaft, betrachtet die Akquirierung benötigten Wissens in Form des intra- und interorganisationalen Transfers von impliziten und expliziten Wissensprodukten am Beispiel der Region Nischni Nowgorod und stellt davon ausgehend Chancen und Gefahren des Transfers von Wissensprodukten für Deutschland und Russland fest. Der Fokus der Betrachtung liegt bei der Russischen Föderation. Einer theoretischen Verortung des genannten Themas folgt die Erstellung eines Ist-Wissensprofils der russischen Wirtschaft in Form einer Stärken und Schwächen-Analyse, um Aussagen über den derzeitigen Wissensstand zu treffen. Dazu wird ausgehend von den Resultaten empirischer Erhebungen und unter Zuhilfenahme sekundärer Literatur eine Situationsanalyse der Russischen Föderation erstellt, die kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Perspektiven mit einbezieht. Die Grösse des Landes, die unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsstufen der russischen Regionen und die Vielfalt der wirtschaftlichen Branchen lassen allgemeine Aussagen über Wissenspotentiale und Wissensdefizite nur bedingt zu. Daher wird im Anschluss ein Soll-Wissensprofil exemplarisch an ausgewählten Branchen in der russischen Region Nischni Nowgorod erarbeitet. Die Betrachtung beider Wissensprofile zeigt vorhandene Wissenspotentiale und -defizite auf Organisations- und Wissensträgerebene in den Prioritätsbranchen des Gebietes auf. Als Massnahme zur Deckung des belegten Wissensdefizits wird die Akquirierung durch externe Wissensträger in Form von ausländischen Unternehmen mit Produktionsstätten in der Region Nischni Nowgorod beobachtet. Ausgehend von den Schlussfolgerungen und Beobachtungen werden schliesslich Potentiale, Perspektiven und Gefahren des Transfers von Wissensprodukten für Russland und Deutschland formuliert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Russlandpolitik der Regierung Schröder
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Wie lässt sich das enge Verhältnis der BRD zu Russland unter der rot-grünen Regierung anhand der Theorie des strukturellen Neorealismus nach Kenneth Waltz, beziehungsweise des Neoliberalismus nach Andrew Moravcsik erklären? Dies zu beantworten ist Intention der vorliegenden Arbeit. Hierzu wird zuerst die Theorie des strukturellen Realismus nach Kenneth Waltz und anschliessend die Theorie des Neoliberalismus nach Andrew Moravcsik auf das Verhältnis der BRD zu Russland angewendet. Diese beiden Theorien wurden ausgewählt, da beide Ansätze kausal aufgebaute Erklärungsversuche sind. Daher wird im Folgenden die Anwendung zweier Theorien betrachtet, die beide plausible Erklärungen für die Annäherung der BRD an Russland abgeben können, aber dennoch auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung des strukturellen Neorealismus nach Kenneth Waltz. Anschliessend wird diese Theorie auf die Russlandpolitik der rot- grünen Regierung angewendet. Folgend werden Theoriedefizite des strukturellen Neorealismus ausgearbeitet. Nachfolgend wird die Theorie des Neoliberalismus nach Andrew Moravcsik dargelegt. Der Fokus wird hierbei auf den kommerziellen Liberalismus gelegt. Um die deutsche Russlandpolitik der Regierung Schröder aus Sicht des kommerziellen Liberalismus analysieren zu können, folgt eine Beschreibung des Systems der Interessenvertretung und deren Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung der BRD, sowie ein Überblick über die deutsch- russischen Wirtschaftsbeziehungen. Ausgehend von diesen Darstellungen wird die Russlandpolitik der Regierung von 1998 bis 2005 anhand des kommerziellen Liberalismus analysiert. Im Anschluss daran werden Defizite des Neoliberalismus dargestellt. Abschliessend folgt ein Resumée, in dem die Leitfrage dieser Arbeit: 'Warum entwickelte sich unter der rot-grünen Regierung ein sehr enges Verhältnis zu Russland? Ist dies durch die Theorie des Neorealimus beziehungsweise des Neoliberalismus zu erklären?' beantwortet wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Demokratieindikatoren. Ein idealtyp-orientierte...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Methoden, Forschung, Note: 1,0, Universität Regensburg (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Regierungssysteme Mittel- und Osteuropas, 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die Ukraine, ein Land im Umbruch. 'The 2004 presidential elections may be seen as the key for the development of democracy.'1 Durch den Sieg des als demokratisch geltenden Oppositionsführers Victor Juschtschenko im dritten Anlauf scheint diese Entwicklung in eine positive Richtung zu gehen. In der vorangegangenen Stichwahl zwischen Juschtschenko und dem bisherigen Premierminister Janukowitsch kam es allerdings zu massiven Wahlfälschungen, die die Ukraine in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gebracht hatten. Erst durch Massenproteste der Oppositionsbewegung in Kiev wurden Neuwahlen erzwungen. Dieser bedeutende Schritt in Richtung Demokratie sollte allerdings nicht über die Defizite der Ukraine hinwegtäuschen. Die Wahlfälschungen, die Machtkompetenz des Präsidenten, die ungeschriebenen Regeln einer Clanwirtschaft und die eingeschränkte Pressefreiheit sind nur einige Indizien für die Schwäche dieser noch jungen Demokratie.2 Die noch unter dem alten Präsidenten Leonid Kutschma durchgeführten Verfassungsänderungen, lassen Tendenz in Richtung eines Autokratismus russischer Prägung erkennen. Ähnlich wie ihre Nachbarn Russland und Belarus befindet sich die Ukraine irgendwo zwischen einer liberalen Demokratie und einem autoritären Präsidialregime in einem Zustand der Richtungslosigkeit. Aus diesen Gründen eignet sich die Ukraine besonders gut für eine Demokratiemessung, da sie nicht in eindeutigen Bereichen anzusiedeln ist. Vielmehr lassen sich an einem solchen Land konstruierte Demokratie-Indikatoren testen. Wo steht die Ukraine also derzeit? Um diese Frage zu beantworten, soll die Ukraine an einem Idealtypus der Demokratie gemessen werden. Welche Indikatoren Demokratie anzeigen ist auch in der Forschung umstritten. In dieser Arbeit soll ein Idealtypus konstruiert werden, der sich besonders für Postkommunistische Staaten eignet. Diese Arbeit wird sich dabei ausschliesslich auf den derzeitigen Zustand der Ukraine und die momentan vorherrschende Verfassung stützen, da zukünftigen Änderungen zwar zum Teil bereits beschlossen sind, aber noch nicht in Kraft treten konnten. 3 Der Forschungsschwerpunkt richtet sich dabei an zwei Leitfragen aus, zum einen: Welche Wesensmerkmale (Indikatoren) können einen demokratischen Idealtypus definieren? Zum anderen: Wie demokratisch ist die Ukraine, gemessen anhand dieser Kriterien? Um den Demokratisierungsgrad zu messen ist es unabdingbar die vorherrschende Verfassungswirklichkeit zu betrachten...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Corporate Governance und Unternehmensethik in R...
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Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Russia in the next four years should focus on four I¿s: institutions, infra-structure, innovations, investment¿. Diese Richtung gab der russische Präsident Dmitry Medvedev am 15. Februar 2008 auf einem ostsibirischen Wirtschaftsforum vor und machte somit zugleich deutlich, dass sich Russland noch im Aufbau eines Wirtschaftssystems nach westlichem Vorbild befindet. Den Schwerpunkt hierbei bildet die Implementierung von Institutionen, da diese derzeit nur schwach ausgeprägt sind. Die geringe Qualität der Institutionen führt zu einer Unsicherheit in Bezug auf den Wirtschaftskreislauf und schadet in der Folge Russland als Investitionsstandort. Insbesondere Korruption und Rechtsunsicherheit, als Teil des institutionellen Rahmens, werden immer wieder als Belastung für Investitionen angeführt. Primäres Ziel ist es daher, das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit zu fördern, um somit Russland für ausländische Investoren attraktiver darzustellen. Die vorhandenen Defizite werden bekämpft, indem eine stetige Verbesserung vorangetrieben wird. In diesem Kontext gewinnt die Verbesserung der Defizite unter dem Schlagwort Corporate Governance immer mehr an Bedeutung. Im Allgemeinen determinieren Regeln, in Form von Gesetzen oder Kodizes, das Corporate Governance-System als solches. Der Corporate Governance wird hierbei die Funktion zugeordnet, die Erfüllung der Interessen der verschiedenen Anspruchsgruppen zu gewährleisten. Speziell in Russland muss diese Rechtsdurchsetzung verbessert werden, da hier das geschriebene Recht im Vergleich zur gängigen Praxis oftmals abweicht. Um das derzeitig in Russland herrschende Rechtsniveau zu verstehen, bedarf es allerdings einer umfassenderen, in der Geschichte der Transformation verwurzelten, Analyse. Dies ist essentiell, denn die existierenden Missstände sind vor allem auf die institutionelle Konfusion zurückzuführen, die durch den Zusammenprall der Institutionalisierung und der Ent-Institutionalisierung ehemaliger Regelungen aus der Zeit der Planwirtschaft zustande kommt. Es wird deutlich, dass ein Verständnis für die aktuelle russische Wirtschaft nicht ohne Berücksichtigung der Sowjet-Ära möglich ist. Denkmuster und einverleibte Handlungen aus Zeiten der Planwirtschaft wirken bis heute auf die russische Gesellschaft ein. Die vorliegende Arbeit will daher untersuchen, inwiefern bestehende Corporate Governance-Systeme auf Russland übertragbar sind. Durch die Einrichtung einer zentralen [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz durch die...
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Thema der Arbeit ist die Gewährung gerichtlichen Rechtsschutzes gegen Akte der öffentlichen Gewalt in der Russischen Föderation seit ihrer Entstehung im Jahr 1990. Verwaltungsrechtsschutz ist in Russland institutionell auf zwei Gerichtsbarkeiten aufgeteilt, die allgemeinen Gerichte und die Wirtschaftsgerichte. Eigenständige Verwaltungsgerichte sind dagegen bislang nicht geschaffen worden. Schwerpunkt der Arbeit ist die Behandlung von Verwaltungsstreitverfahren durch die Wirtschaftsgerichte. Für diese Wahl sprechen die junge Geschichte dieser Gerichtsbarkeit, die anfangs mit einer besonderen Förderung durch den Staat einherging, und der Umstand, dass in dieser Gerichtsbarkeit ein Grossteil des gerichtlichen Verwaltungsrechtsschutzes erfolgt, vor allem im Bereich des Steuerrechts. Mit der vorliegenden Arbeit soll die Frage beantwortet werden, ob das System der Gewährung von Verwaltungsrechtsschutz den von der Russischen Föderation selbst gestellten Anforderungen gerecht wird. Diese ergeben sich aus der russischen Verfassung, der Europäischen Menschenrechtskonvention, sonstigen anerkannten Standards, aber auch den einfachgesetzlichen Regelungen des Prozessrechts. Beschrieben wird zunächst die verfassungsrechtliche Ausgangslage und sodann das geltende Prozessrecht. Schwerpunkte der Untersuchung sind die Zugangsmöglichkeiten zum gerichtlichen Rechtsschutz, die Ausgestaltung des gerichtlichen Verfahrens und die gerichtliche Entscheidung als verfahrensabschliessendes Ergebnis. Dabei wird die Rechtsprechung der Wirtschaftsgerichte einer eingehenden Analyse unterzogen. Trotz einiger Schwächen und Defizite des Prozessrechts, die die Rechtsprechung nicht immer auszugleichen vermag, zeigt sich im (unpolitischen) Justizalltag ein funktionstüchtiges Rechtsschutzsystem. Die Arbeit richtet sich an Juristen, die sich wissenschaftlich mit der russischen Justiz beschäftigen, ist aber auch für praktizierende und forensisch tätige Juristen von Wert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Interessenlagen im Nationsbildungsprozess der U...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Osteuropa-Institut / AB Politik), Veranstaltung: PS: Der Wandel der Früheren Sowjetunion, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Bildung einer loyalen Staatsnation ist von besonderer Bedeutung für die Zukunft des ukrainischen Staates. Auf der Grundlage von drei für die nationalstaatliche Entwicklung der Ukraine markanten Interessenkonflikten sollen die unterschiedlichen Interessenlagen untersucht werden. Kernfrage ist dabei: Wie lassen sich die Konfliktlinien historisch, ökonomisch oder politisch begründen? Decken sich die artikulierten Interessen mit den tatsächlichen Zielen der Konfliktparteien? In der vorliegenden Untersuchung zu den Konfliktlinien in der nationalstaatlichen Entwicklung wird das Dilemma der Gleichzeitigkeit unterstellt, nach dem zur politischen und wirtschaftlichen Transformation zeitgleich eine gesellschaftliche hinzukommt, die zu zahlreichen sozio-ökonomischen Problemen führt. Darüber hinaus gibt es in der Ukraine zahlreiche Minderheiten. Die Untersuchung der Konfliktlinien beschränkt sich auf die Interessen der russischen Minderheit. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Akteure rational und interessengeleitet handeln. Das bedeutet, dass Interessenkämpfe, bargaining und Kompromisse im Vordergrund stehen, die Zugriff auf ökonomische und politische Ressourcen erlauben. Eine Nation entsteht im Ergebnis gegenseitiger Anerkennung und ist ein soziales Konstrukt. Aber Einzelinteressen können unter Umständen die Sozialordnung einer Nation instrumentalisieren. Auf Grund vorhandener Defizite in den nationalstaatlichen Funktionen haben Einzelinteressen konkreten Einfluss auf die Ausgestaltung des ukrainischen Nationalinteresses. In der Ukraine erscheinen die Einzelinteressen in Form von Netzwerken.1 Wenn sich politische, ökonomische und soziale Akteure innerhalb eines übergeordneten institutionellen Rahmens über informelle Wege selbst koordinieren, indem Informationen und Ressourcen ausgetauscht werden, spricht man von Netzwerken. Da die Vertrauensbasis der Mitglieder in der gemeinsamen Vergangenheit geschaffen wurde, scheint der Netzwerkansatz für post-sozialistische Gesellschaften besonders geeignet. Die Grenzen solcher Netzwerke zwischen politischem, ökonomischem und sozialem System sind fliessend. Die Interessen der Bevölkerung werden erwähnt, wenn sie von den Einzelinteressen bestimmter Netzwerke differieren. Für die vorliegende Untersuchung wurde die Einteilung der Ukraine in Makroregionen gewählt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.08.2020
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Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche ohne e...
20,90 CHF *
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Die Bachelorarbeit zum Erlangen des Akademischen Grades des Bachelor of Arts (B.A.) befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Hilfsangeboten für sogenannte Strassenkinder in Deutschland und Russland. Dabei geht es nicht darum, zu zeigen, welches Land die besseren Angebote macht. Die Arbeit zeigt neben Hilfsangeboten beider Länder auch Ressourcen auf. Ausserdem rückt sie immer wieder in den Mittelpunkt, dass Russland im Vergleich zu Deutschland ein 'junger' Sozialstaat ist. Zudem versucht die Autorin hervorzuheben, dass Hilfsangebote sich entwickelt und verändert haben. Sie vergleicht die Entwicklungen dieser Angebote beider Länder. Die Autorin beabsichtigt mit ihrer Arbeit, nicht nur die Defizite aufzudecken, sondern auch Perspektiven und Faktoren, die zur Verbesserung der Situation beitragen (können), aufzuzeigen.

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