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Erfolge und Defizite der Integration türkeistäm...
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Erscheinungsdatum: 24.09.2009, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Erfolge und Defizite der Integration türkeistämmiger Einwanderer, Titelzusatz: Entwicklung der Lebenssituation 1999 bis 2008, Auflage: 2009, Autor: Halm, Dirk // Sauer, Martina, Redaktion: Stiftung Zentrum für Türkeistudien, Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften // VS Verlag fr Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Integration // Migration // Soziologie // Politikwissenschaft, Rubrik: Sozialwissenschaften allgemein, Seiten: 184, Informationen: Paperback, Gewicht: 329 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 27.05.2020
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MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches De...
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Im Aufmacher des Septemberhefts 2017 (Nr. 820) geht der Soziologe Dirk Baecker der Frage nach, was genau nochmal die Wirklichkeit war oder ist. Mit dem Kulturgüterschutz in Recht und Realität setzt sich Steffen W. Groß auseinander - und muss feststellen, dass es an allen Ecken und Enden Defizite gibt. Im zweiten Teil von Heiko Christians' Tour d'horizon zur Lage der Bildung in der Gegenwart geht es unter anderem um Technikgläubigkeit, Flow-Management und auch um Gespenster. Ungewöhnlich ist der jüngste Hausbesuch in David Wagners Reihe: Er ist am Heiligabend mit seinem dementen Vater in Bonn unterwegs.Christoph Menke analysiert in seiner Philosophiekolumne das berühmte Böckenförde-Theorem unter der Fragestellung, ob es ein liberales Argument ist oder nicht. In Holger Schulzes Klangkolumne geht es um Meme-Wars zu Trump. Das neueröffnete Museum of European History in Brüssel hat Stefan Krankenhagen zu seiner eigenen Überraschung sehr gerne besucht.Felix Heidenreich hingegen wundert sich über die überflüssige Identitätsrhetorik im Europa-Diskurs. Und Thomas Thiemeyer blickt auf die zahlreichen Debatten zurück, die in Deutschland seit den neunziger Jahren um den Begriff der "Leitkultur" geführt wurden. Stephan Wackwitz, scheidender Direktor des Goethe-Instituts in Tbilissi, porträtiert eine sehr ungewöhnliche junge Frau aus Georgien. Valentin Groebner war in Sizilien und schreibt über manches, das ihm dort begegnete. Schließlich sieht Harry Walter Weißes auf Schwarzem - und weiß nicht immer ganz genau, ob das Sterne am Himmelszelt sind oder nicht.

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Sozialstaat am Scheideweg
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EinführungI. Enttabuisierung und Rationalität in öffentlichen Diskursen.Voraussetzungen für sozialpolitische Strukturreformen1. Tabus in der öffentlichen Meinung2. Forderung der politischen Korrektheit3. Druck der veröffentlichten Meinung und rationaler Diskurs4. Nation und Leitkultur5. Leistungsschwächen in der Bundesrepublik Deutschland6. Sozialer Wandel und demographischer Diskurs7. Bevölkerung und Bevölkerungspolitik8. Lebensformen9. Innere Einheit und Ostdeutschland10. Politische Korrektheit für Minderheiten und Randständige11. Erörterung der Frage der Zuwanderung12. Globalisierungsdiskurs13. ErgebnisII. Neue Kultur des Sozialstaats.Prinzipien und Leitbilder gegen Reformstau1. Eigenverantwortung in solidarischer Ordnung2. Bürgergesellschaft als umfassendes Leitbild politischer Gestaltung3. Gerechtigkeit zwischen den Generationen4. Entstaatlichung, Deregulierung und Flexibilisierung5. Entfaltung der Humanressourcen6. Gestaltungsprinzip der Prävention7. Integration von Randgruppen und Hilfen für sozial SchwacheIII. Gegenwärtige Reformpolitik und notwendige Entscheidungen.Grundlegender Wandel sozialpolitischer Gestaltung1. Erneuerung der gesetzlichen Krankenversicherung2. Umgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung3. Neuordnung der gesetzlichen Pflegeversicherung4. Reform der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung und der Arbeitslosen- und Sozial-hilfeIV. Durchsetzung von Reformen durch Eliten.Verbesserung der Strategien und institutionellen Rahmenbedingungen1. Leistung der Eliten2. Abbau von Besitzständen3. Perspektiven und Argumente für ReformenV. Gefährdung der Demokratie?Demokratische Tradition und Zusammenhalt des GemeinwesensAnmerkungenHeute wird man nicht umhin kommen, festzustellen, dass das gesamte politische System in Deutschland bezüglich grundlegender struktureller Reformen in der Vergangenheit weitgehend versagt hat, vor allem bei der Erneuerung des Sozialstaats, aber auch in vielen anderen Fel-dern wie Wirtschaft, Bildung, Forschung usf. Es ist heute zu einem großen Problemstau gekommen, der vor dem Hintergrund gewachsener Einstellungen, Verhaltensweisen und institutioneller Regelungen von den politischen Akteuren nur mit großen Schwierigkeiten abzubauen ist, vor allem, was die Begründung, Durchsetzung und Akzeptanz sozialpolitischer Innovationen angeht. Es fällt insbesondere schwer, die Reformen als unabdingbare Veränderungen plausibel zu machen und bei der Bevölkerung den Eindruck zu erwecken, dass die Umgestaltung des Sozialstaats auch als Chance zu begreifen ist. Welche kollosalen Meinungskämpfe die Strukturreformer gegen jene, die eine kurzatmige, kurzfristige und nur partielle Reformen ins Auge fassende Politik betrieben haben, heute bestreiten müssen, zeigen die doch recht zurückhaltenden Reformen bzw. Reformansätze von Ex-Bundeskanzler Schröder und die hiergegen mobilisierten Widerstände der Gewerkschaften und in der eigenen Partei, aber auch die Auseinanderset-zungen in den Unionsparteien um die Zukunftsplanung des Sozialen. Protagonisten des „alten“ Sozialstaats wehren sich mit Verve gegen grundlegende Reformvorschläge und -beschlüsse der eigenen Parteien, einige sehen gar durch solche Erneuerungsansätze ihr Lebenswerk zerstört. Entsprechend fallen die Verurteilungen der Umgestalter mit ihrer Einordnung in die feindliche Gruppe der sog. Neoliberalen recht unversöhnlich aus. Viele Kritiker der Vergangenheit meinen allerdings, dass die Geschichte des Sozialstaats in der Bundesrepublik Deutschland aus heutiger Sicht betrachtet nicht mehr einfach als Erfolgsgeschichte beschrieben werden kann, sondern auch und vor allem als Geschichte von Fehlentwicklungen und politischen Versäumnissen, die nunmehr die zentralen Bauelemente sozialstaatlicher Ordnung gefährden und Risiken wie Krise oder Niedergang heraufbeschwören. Weitgehende Reformunwilligkeit, aber auch große Fehlentscheidungen haben zur heutigen prekären Situation geführt: Als Stichworte seien nur genannt die Gestaltung der inneren Einheit in Deutschland, die horrende Staatsverschuldung, die Organisation der Pflegeversicherung im Umlageverfahren, die staatlich geschaf-fenen Möglichkeiten zur Frühverrentung mit riesigen Kosten für die sozialen Systeme, der Verzicht auf eine frühzeitig eingeführte staatlich geförderte kapitalgedeckte Eigenvorsorge fürs Alter, die hohen gesetzlichen Sozialabgaben und Belastungen des Faktors Arbeit, die großen Inflexibilitäten in Wirtschaft und Arbeitswelt und die Defizite in Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung. Reformen müssen sich heute auf Herausforderungen in fast allen Bereichen politischer Gestaltung beziehen, und sie dürfen nicht nur kleinere Reparaturen und Anpassungen beinhalten, sondern grundlegenden strukturellen Wandel, mit allen Konsequenzen für die Politikgestaltung, ihre Durchsetzung und Begründung gegenüber der Bevölkerung. REZENSION Fundamentalkritik am demokratischen System könnte zu vorrevolutionären Zuständen führen Von Ansgar Lange Bonn/Grafschaft – Die Zweifel wachsen, ob der deutsche Sozialstaat auch in Zukunft funktionsfähig bleiben wird. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf unser politisches System haben, denn Demokratie und soziale Marktwirtschaft sind in der Bundesrepublik seit je „siamesische Zwillinge“. Zuletzt beförderte der hysterische Demographie-Thriller „2030 – Aufstand der Alten“ die Befürchtung, bestimmte negative Entwicklungen seien unausweichlich undvon den Politikern nicht steuerbar. „Diese Meinung, die von Demokraten betriebene Politik sei generell in hohem Grade unfähig, kann unter der Voraussetzung sich weiter entwickelnder Enttäuschungen und Ängste zu grundlegender Demokratiefeindlichkeit führen“, schreibt Detlef Grieswelle in seinem Buch „Sozialstaat am Scheideweg“. Die „Lust am Untergang“ sei in Deutschland weit verbreitet. Die linken Revoluzzer in den 60er Jahren erweckten den Eindruck, in diesem Staate ginge alles den Bach hinunter. Kassandra wurde anschließend zum Symbol für linken Alarmismus und Moralismus. Selbstverständlich war die Bundesrepublik vor 20, 30 oder 40 Jahren weit davon entfernt, ein Paradies zu sein. Doch an die Stelle eines rationalen Diskurses traten häufig Emotionalisierung und Moralisierung in Form der Krisen- und Katastrophenbeschwörung. Ironisch erklärten die beiden Publizisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch 2006 zum „Jahr der ausgebliebenen Katastrophen“. Denn die Lust am Beschwören des Weltuntergangs in Form von Umweltzerstörung, Kriegen, Vogelgrippen und anderen Katastrophen hat bis heute nicht abgenommen. Die allermeisten Katastrophen sind zum Glück aber auch nicht eingetroffen. Auch heute noch bestimmten Krisen-, Niedergangs- und Katastrophenmetaphern in nicht geringem Maße die intellektuellen Debatten unter Schriftstellern, Wissenschaftlern und Journalisten. Dabei stünden nicht mehr die so genannten Großrisiken, die die Fortexistenz der ganzen Welt in Frage stellten, im Zentrum, „sondern der Blick richtet sich auf zahlreiche Trends des Niedergangs in der Bundesrepublik Deutschland und hier auf defizitäre Entwicklungen vor allem in den sozio-ökonomischen Sektoren wie Wirtschaft, Arbeitswelt, soziale Sicherung, Bildung, Wissenschaft und Technik“. Der Glaube an politische Alternativen durch Wahl und Machtwechsel sei gering, bestenfalls erhoffe man sich ein besseres Handling. Pessimismus legt sich wie Mehltau auf das Land: Viele Rentner, Arbeitnehmer, mittelständische Selbständige und jungen Menschen werden von Zukunftsängsten erfasst. Grieswelle warnt: „Für die Bürger der Bundesrepublik bedeutet dies, dass jener Staat, den sie als Sozialstaat bejaht haben, nunmehr Gefahr läuft, als Gefahrenquelle abgelehnt zu werden.(.)Ein heutiger Nostradamus würde höchstwahrscheinlich für die Beschreibung der Zukunft der Bundesrepublik Deutschland in Metaphern der Dekadenz Prophezeiungen machen, aber die wesentlichen Aporien und Gravamina können durch pragmatische politische Vernunft bewältigt werden, es bedarf nicht eines apokalyptischen Niedergangs, damit der Phönix sich aus der Asche erheben kann.“ Wie könnte unser Gemeinwesen aber wieder zu neuer Reformlust finden? Dazu brauchen wir – so der Autor – einen Konsens der Gesellschaft in vielen Grundfragen. Grieswelle nennt Beispiele: die Wiederentdeckung und Hochschätzung der Familie als grundlegender Lebensform der Gesellschaft, Eindämmung der Tendenzen zur Ego-Gesellschaft, stärkere Gewichtung von Leistung, Eigeninitiative und Selbständigkeit gegenüber Versorgung, sozialer Verteilung und Betreuung, zunehmende Skepsis gegenüber der Allmacht und Allzuständigkeit des Staates, stärkeres Bewusstsein für soziale Identitäten wie Heimat, Region, Nation als gemeinschaftsstiftende Kräfte, wachsende Bedeutung von Religion und Kirche im öffentlichen Diskurs etc. Die Alternative: Wenn das Unbehagen an unserer Gesellschaftsform und Kultur anwachse, könne daraus durchaus eine Fundamentalkritik erwachsen mit daraus resultierenden „großen Legitimationsproblemen des Bestehenden und vorrevolutionären Situationen“. Für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft könnte ganz entscheidend sein, so schließt Grieswelle sein lesenswertes Buch, inwieweit die beschriebenen Konsensressourcen zur Verfügung stehen. Detlef Grieswelle: Sozialstaat am Scheideweg.Notwendigkeit struktureller Reformen. Vektor-Verlag: Grafschaft 2006, 298 Seiten, 28 Euro.

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Stand: 27.05.2020
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Europäisches Sektorales Wirtschaftsrecht
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Die Idee der Europäischen Wirtschaftsintegration verwirklicht sich in den verschiedenen Sektoren des öffentlichen wie privaten Wirtschaftsrechts. Die prinzipielle Prägung dieses Rechts durch Grundfreiheiten und Grundrechte wird vertieft und überformt durch europäisches Sekundärrecht, das einerseits die Prägung fortzuschreiben sucht, andererseits aber auch politische Wertungen transportiert - jeweils mit enormen Auswirkungen auf das nationale Recht.Die 2. Auflage liefert auf neuestem Stand die notwendige Detailanalyse der einzelnen Regelungssektoren, zeigt Defizite auf und gibt Handlungs- und Beratungssicherheit für die Beurteilung nationaler Fallkonstellationen vor dem Hintergrund der Europäischen Integration.Die wichtigen Sektoren mit weitreichender ökonomischer Bedeutung und hoher Praxisrelevanz werden von renommierten Autorinnen und Autoren unter die Lupe genommen:das Agrar-, das Lebensmittel- und das Arzneimittelrechtdas Energierechtdas Recht der freien Berufe und das Recht des Handwerksdas Telekommunikationsrechtdas Transportrechtdas Versicherungsrechtdas Bankrecht, das spätestens seit der Finanzkrise 2008 im Mittelpunkt des europäischen sektoralen Wirtschaftsrechts steht. Die Autorinnen und AutorenProf. Dr. Matthias Ruffert, Berlin Prof. Dr. Jörg Gundel, Bayreuth Prof. Dr. Constanze Janda, Speyer Prof. Dr. Ines Härtel, Frankfurt (Oder) Prof. Dr. Markus Ludwigs, Würzburg Prof. Dr. Stefan Storr, Wien Prof. Dr. Josef Ruthig, Mainz Prof. Dr. Matthias Knauff, Jena Prof. Dr. Jürgen Kühling, Regensburg Prof. Dr. Dirk Looschelders, Düsseldorf Prof. Dr. Lothar Michael, Düsseldorf Prof. Dr. Christoph Ohler, LL.M. (Brügge), Jena

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Ökonomischer Institutionalismus
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Die sozialwissenschaftlichen Disziplinen haben in den letzten Jahren wieder Fragen der Institutionenbildung und des Institutionenwandels ins Programm genommen und sich damit der handlungsregelnden Wirkungen von Institutionen erinnert. Für den soziologischen wie für den ökonomischen Institutionalismus ist damit die Herausforderung verbunden, Defizite und Schwächen ihres eigenen, klassischen Theorienbestandes zu bearbeiten und sich zu fragen, welche grundsätzlichen Entwicklungswege ihnen offen stehen und welche Konsequenzen diese für das Verhältnis der Disziplinen untereinander und für die Möglichkeit einer gemeinsamen bzw. komplementären empirischen Analyse institutioneller Regelungen wie des Marktes, der hierarchischen Organisation und der Arbeits- und Geldinstitutionen einer Gesellschaft haben können. Inhalt Michael Schmid, Andrea Maurer Institution und Handeln Probleme und Perspektiven der Institutionentheorie Hartmut Esser Institutionen als Modelle Johannes Berger Neoinstitutionalismus und Wirtschaftssoziologie Michaela Haase Rationales und soziales Handeln Martin Held, Hans G. Nutzinger Perspektiven einer Allgemeinen Institutionenökonomik Manfred Moldaschl, Thomas Diefenbach Regeln und Ressourcen Klaus Gilgenmann, Jörg Glombowski Institutionen als Elementareinheiten soziokultureller Evolution Institutionentheorie und Transaktionskostentheorie Dirk Ipsen Transaktionskostenökonomie und soziologische Institutionentheorie Niels Peter Thomas Risikoentscheidungen und ihre Institutionalisierung Hans Frambach Vertrauen in der Neuen Institutionenökonomik Interdisziplinäre Institutionenanalyse Walther Müller-Jentsch Akteure, Interessen, Institutionen Britta Rehder Betriebliche Bündnisse Stephan Lessenich Institutionelle Einbettung, strategisches Handeln und die routinisierte Zerstörung von Institutionen Christoph Deutschmann Geld, Kapital und Institutionen Peter Spahn Geld als Institution einer Marktökonomie Peter Graeff Aktiver oder passiver Staat? Michael Nollert Preisbildungsregime und Einkommensverteilung

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Jan-Dirk Müllers 'Spielregeln für den Untergang'
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,5, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Kritik Müllers an Heinzles Theorie. Anschliessend werden die Überlegungen erläutert, die Müllers Konzept zugrunde liegen. Im dritten Teil wird die Herangehensweise an das Epos geschildert und an einigen Beispielen anschaulich gemacht. Jan-Dirk Müller kann Joachim Heinzles Argumentation, dass man das Nibelungenlied aufgrund seiner Lückenhaftigkeit und Widersprüchlichkeit nicht interpretieren könne, nicht nachvollziehen. Gerade die besagten Brüche in der Erzählstruktur sind in Müllers Augen der Schlüssel zur Deutung des Epos. Klärt man die für die Interpretation vorauszusetzenden Begriffe von Literatur und Kultur, wird klar, dass angebliche Defizite des Textes auf seine Vokalität zurückzuführen sind. Da der Erzähler das kulturelle Wissen der Rezipienten kannte, musste er nicht jede Einzelheit, die zum Verständnis des Nibelungenliedes nötig war, ausführen, sondern konnte es häufig bei Anspielungen belassen. Dass den heutigen Lesern die Erzählung defizitär erscheint, rührt daher, dass ihnen das Wissen des damaligen Publikums fehlt. Um den Text in seiner historischen Korrektheit erfassen zu können, muss man deshalb die Bedingungen, an welche der Text gebunden ist, rekonstruieren. Müller bezeichnet diese als die 'Spielregeln', nach denen das Epos funktioniert. Die Welt des Nibelungenliedes ist sowohl von den Regeln der archaischen als auch von denen der höfischen Welt geprägt, die miteinander konkurrieren und sich gegenseitig aufheben. Müller hat dies an zahlreichen Motiven herausgearbeitet, von denen in dieser Hausarbeit gruoz, zorn und arm als Beispiele gedienten. Die Spielregeln der Welt des Nibelungenliedes sind nicht miteinander vereinbar und können daher nur zum Unt

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Stand: 27.05.2020
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Ganzheitliche Heilkunde für Körper, Geist und S...
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Der bekannte Heilpraktiker Dirk Ohlsen zeigt in diesem umfassenden Gesundheitsratgeber allgemeinverständlich und praxisnah die wirklichen Stellhebel auf, welche die inneren Ursachen für chronische Erkrankungen und psychosomatische Störungen sind. Ein Mensch zeichnet sich durch weitaus mehr aus als den Körper und deshalb hat die hierauf fokussierte Schulmedizin ihre Limitierungen. Dies zeigt sich insbesondere bei chronischen Erkrankungen. Doch Heilung ist grundsätzlich immer möglich, zeigt doch schon die Entstehung des Lebens die Perfektion der Natur. Dieses Buch berichtet von vielen neuartigen und teilweise revolutionären Behandlungstechniken. Anhand zahlreicher Patientenfälle wird beispielsweise erläutert, warum selbst viele chronische Schmerzen kein Dauerzustand sein müssen, wenn Funktionsstörungen der Muskulatur (insbesondere Beweglichkeitsdefizite) beseitigt werden. Exemplarisch werden hier der Bandscheibenvorfall, die Meniskusschmerzen und das Schleudertrauma angesprochen.//Hinzu treten Erklärungen zur erfolgreichen Therapie des Unterbewusstseins, welches durch seine Konditionierung viele Ängste, Blockaden und vielfältige andere Gesundheitsprobleme hervorbringen kann, obwohl es eigentlich die Steuerungszentrale der Selbstheilungskräfte ist. Dies geht soweit, dass sogar das Partnerschaftsverhalten und Beziehungsprobleme erklärbar und in kürzester Zeit abänderbar sind. Hierzu werden Ereignisse rund um die Geburt und Pubertät sowie diesbezügliche natürliche Instinkte mit in die Ursachenforschung einbezogen. Hierbei ist der 'Wunschkaiserschnitt', der heute immer mehr in Mode zu kommen scheint, eine wichtige Thematik und Grund für viele Schwierigkeiten, bis hin zu Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/AHDS).//Eine Krankheit oder Mangel an Lebensfreude besteht niemals aus reinem Zufall. Sie basiert immer auf Naturgesetzmässigkeiten oder alten Mustern / Erfahrungen, die es zu entdecken gilt. Diese Sichtweise ist die praktische Umsetzung einer Quantenmedizin der Zukunft, welche mehr über das Bewusstsein als über den Körper arbeitet. Der Autor geht deshalb auch intensiv auf Defizite des derzeitigen Gesundheitssystems ein und wie dessen Finanzierbarkeit durch bessere und effektive Therapien gesichert werden kann. Die erstaunlichen Ausführungen in diesem Buch verdeutlichen, dass ein „ganzheitliches Medizinsystem der Zukunft“ zuallererst den Patienten mit seinen individuellen Bedürfnissen wieder in den Mittelpunkt rücken muss. Ganz besondere Aufmerksamkeit gilt daher der (Nächsten-)Liebe. Sie ist die stärkste Kraft, die innere Heilung bewirkt - und viele Menschen leiden an einem Mangel von echter Liebe und Selbstwert. Tägliche Erfahrungen des Autors beweisen, dass die Überwindung dieses Defizits auf natürliche Weise zahlreiche Operationen vermeidet und dauerhaften Medikamentenkonsum einschränkt.

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Jan-Dirk Müllers 'Spielregeln für den Untergang...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,5, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der erste Teil der Arbeit widmet sich der Kritik Müllers an Heinzles Theorie. Anschliessend werden die Überlegungen erläutert, die Müllers Konzept zugrunde liegen. Im dritten Teil wird die Herangehensweise an das Epos geschildert und an einigen Beispielen anschaulich gemacht. Jan-Dirk Müller kann Joachim Heinzles Argumentation, dass man das Nibelungenlied aufgrund seiner Lückenhaftigkeit und Widersprüchlichkeit nicht interpretieren könne, nicht nachvollziehen. Gerade die besagten Brüche in der Erzählstruktur sind in Müllers Augen der Schlüssel zur Deutung des Epos. Klärt man die für die Interpretation vorauszusetzenden Begriffe von Literatur und Kultur, wird klar, dass angebliche Defizite des Textes auf seine Vokalität zurückzuführen sind. Da der Erzähler das kulturelle Wissen der Rezipienten kannte, musste er nicht jede Einzelheit, die zum Verständnis des Nibelungenliedes nötig war, ausführen, sondern konnte es häufig bei Anspielungen belassen. Dass den heutigen Lesern die Erzählung defizitär erscheint, rührt daher, dass ihnen das Wissen des damaligen Publikums fehlt. Um den Text in seiner historischen Korrektheit erfassen zu können, muss man deshalb die Bedingungen, an welche der Text gebunden ist, rekonstruieren. Müller bezeichnet diese als die 'Spielregeln', nach denen das Epos funktioniert. Die Welt des Nibelungenliedes ist sowohl von den Regeln der archaischen als auch von denen der höfischen Welt geprägt, die miteinander konkurrieren und sich gegenseitig aufheben. Müller hat dies an zahlreichen Motiven herausgearbeitet, von denen in dieser Hausarbeit gruoz, zorn und arm als Beispiele gedienten. Die Spielregeln der Welt des Nibelungenliedes sind nicht miteinander vereinbar und können daher nur zum Untergang führen. Müller bezeichnet daher die Selbstaufhebung als ästhetisches Prinzip.

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Im Aufmacher des Septemberhefts (Nr. 820) geht der Soziologe Dirk Baecker der Frage nach, was genau nochmal die Wirklichkeit war oder ist. Mit dem Kulturgüterschutz in Recht und Realität setzt sich Steffen W. Gross auseinander - und muss feststellen, dass es an allen Ecken und Enden Defizite gibt. Im zweiten Teil von Heiko Christians' Tour d'horizon zur Lage der Bildung in der Gegenwart geht es unter anderem um Technikgläubigkeit, Flow-Management und auch um Gespenster. Ungewöhnlich ist der jüngste Hausbesuch in David Wagners Reihe: Er ist am Heiligabend mit seinem dementen Vater in Bonn unterwegs. Christoph Menke analysiert in seiner Philosophiekolumne das berühmte Böckenförde-Theorem unter der Fragestellung, ob es ein liberales Argument ist oder nicht. In Holger Schulzes Klangkolumne geht es um Meme-Wars zu Trump. Das neueröffnete Museum of European History in Brüssel hat Stefan Krankenhagen zu seiner eigenen Überraschung sehr gerne besucht. Felix Heidenreich hingegen wundert sich über die überflüssige Identitätsrhetorik im Europa-Diskurs. Und Thomas Thiemeyer blickt auf die zahlreichen Debatten zurück, die in Deutschland seit den neunziger Jahren um den Begriff der 'Leitkultur' geführt wurden. Stephan Wackwitz, scheidender Direktor des Goethe-Instituts in Tbilissi, porträtiert eine sehr ungewöhnliche junge Frau aus Georgien. Valentin Groebner war in Sizilien und schreibt über manches, das ihm dort begegnete. Schliesslich sieht Harry Walter Weisses auf Schwarzem - und weiss nicht immer ganz genau, ob das Sterne am Himmelszelt sind oder nicht.

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