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Das Wörterbuch der Botokuden-Sprache. Entstehun...
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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar der Philosophischen Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wörterbuch der Botokudensprache ist die umfassendste und in seiner Form außergewöhnlichste Quelle der Sprache einer indigenen Ethnie Südostbrasiliens. Es wurde von dem deutschen Apotheker und Brasilienauswanderer Bruno Rudolph an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert verfasst, als die Botokuden bereits auszusterben drohten. Die einzigen Indigenen dieser Ethnie, die die europäische Kolonisation überlebt haben, gehören zur Botokuden-Subgruppe der Krenák, die heute nur noch über wenige hundert Angehörige und nicht mehr als eine Handvoll Sprecher verfügt. Ihnen konnten in einer feierlichen Zeremonie im Mai 2011 auch die sterblichen Überreste des Botokuden Quäck übergeben werden, den Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied vor fast 200 Jahren von seiner Brasilienreise mit nach Deutschland gebracht hatte (Melo/Pelli 2011, Pelli 2011).Die Sprache der Botokuden wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts von einer Reihe von Forschern, meist europäischen Reisenden und Naturalisten, in Form von einfachen und knappen Wortlisten dokumentiert. Diese Wortlisten, von denen heute etwa 60 bekannt sind, teilen mit dem Wörterbuch das Schicksal, dass sie die Sprache der schriftlosen Kultur nur ungenau abbilden und deswegen nicht unmittelbar für weitere sprachwissenschaftliche Forschungen oder gar zur Revitalisierung der Botokudensprache eingesetzt werden können. Dies liegt daran, dass die ersten Erforscher der Botokudensprache weder ausgebildete Linguisten waren, noch auf eine hinreichend entwickelte Sprachwissenschaft zurückgreifen konnten. Erst die moderne Sprachwissenschaft stellt passende Instrumente und Methoden bereit, um etwa die Sprache exakt zu transkribieren und in ihrer Struktur adäquat zu analysieren.In dieser Arbeit werden zunächst das Leben des Autors und der Entstehungskontext seines Werkes dargestellt. Dies geschieht unter der besonderen Berücksichtigung neu erschlossener Quellen. Dann wird untersucht, wie das Wörterbuch in der deutschen und brasilianischen Litera-tur rezipiert wurde. Es folgt eine metalexikographische Analyse mit speziellem Augenmerk auf den Umfang und die Struktur des Wörterverzeichnisses. Schließlich wird auf die Defizite des Wörterbuchs eingegangen.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.10.2020
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Grundlagen für die Restitution von Swadesh's 'b...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0 (sehr gut), Universität zu Köln (Romanisches Seminar der Philosophischen Fakultät), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit schafft die Grundlagen für ein Modell zur phonetischen und phonologischen Wiederherstellung der im 19. Jh. nur mangelhaft dokumentierten Botokudensprache (Macro-Jê). Untersuchungsgegenstand ist das Wörterbuch der Botokudensprache, die umfassendste Quelle dieses Idioms. Es wurde vom deutschen Brasilienauswanderer Bruno Rudolph um 1900 verfasst, als die indigene Ethnie der Botokuden (Borum) bereits drohte auszusterben. Zuerst erfolgt ein genereller Überblick zu indigenen Ethnien und Sprachen in Brasilien. Die Ursprünge der Besiedelung und Sprachentwicklung in Südamerika sowie die Erforschung, Vernichtung und heutige Situation indigener Sprachen werden dargestellt. Spezifische Ausführungen zur Lebensweise, zum Verbreitungsgebiet und zur Namensgebung der Botokuden schliessen sich an. Dann werden die Erforschung, die Dokumentation sowie die genetische und typologische Klassifikation der Botokudensprache erläutert. Dabei werden sprachliche Aspekte des Krenák, der einzigen nach modernen linguistischen Methoden erforschten Sprache der letzten überlebenden Subgruppe der Botokuden, vorgestellt. Im Hauptteil werden der Autor und der Entstehungskontext des Wörterbuchs beleuchtet und neue Forschungsergebnisse präsentiert, die einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutsch-brasilianischen Erforschung indigener Sprachen bilden. Es erfolgt eine umfassende metalexikographische Analyse des Wörterbuchs mit Berücksichtigung des Wörterbuchtyps, des Aufbaus und Umfangs sowie der Struktur, des Inhalts und der Defizite des Werkes. Mit Swadesh's basic vocabulary, einem speziellen Grundwortschatz, wird ein Teil des Wörterbuchs zur Restitution aufbereitet. Die gesamte Liste, in der Swadesh's Ausgangsbegriffen nach onomasiologischen Gesichtspunkten über 4 000 Entsprechungen aus dem Wörterbuch zugeordnet werden, ist dieser Arbeit als Anhang beigefügt. Die Liste kann zukünftig als wichtiges Instrument zur weiteren Erforschung der Botokudensprache dienen. Schliesslich wird die Methode der Restitution zur synchronen Rekonstruktion von Sprachen erläutert, die wie im Falle des Wörterbuchs nur in einer mangelhaften Form überliefert wurden. Die Restitution wird exemplarisch an einem Lexem aus dem Wörterbuch bis zu seiner phonetischen Form durchgeführt. So soll gezeigt werden, wie dieses Verfahren zunächst zur Wiederherstellung des übrigen Vokabulars der Swadesh-Liste und schliesslich zur Restitution des Wörterbuchs und der gesamten Botokudensprache eingesetzt werden kann.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.10.2020
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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar der Philosophischen Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wörterbuch der Botokudensprache ist die umfassendste und in seiner Form aussergewöhnlichste Quelle der Sprache einer indigenen Ethnie Südostbrasiliens. Es wurde von dem deutschen Apotheker und Brasilienauswanderer Bruno Rudolph an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert verfasst, als die Botokuden bereits auszusterben drohten. Die einzigen Indigenen dieser Ethnie, die die europäische Kolonisation überlebt haben, gehören zur Botokuden-Subgruppe der Krenák, die heute nur noch über wenige hundert Angehörige und nicht mehr als eine Handvoll Sprecher verfügt. Ihnen konnten in einer feierlichen Zeremonie im Mai 2011 auch die sterblichen Überreste des Botokuden Quäck übergeben werden, den Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied vor fast 200 Jahren von seiner Brasilienreise mit nach Deutschland gebracht hatte (Melo/Pelli 2011; Pelli 2011). Die Sprache der Botokuden wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts von einer Reihe von Forschern, meist europäischen Reisenden und Naturalisten, in Form von einfachen und knappen Wortlisten dokumentiert. Diese Wortlisten, von denen heute etwa 60 bekannt sind, teilen mit dem Wörterbuch das Schicksal, dass sie die Sprache der schriftlosen Kultur nur ungenau abbilden und deswegen nicht unmittelbar für weitere sprachwissenschaftliche Forschungen oder gar zur Revitalisierung der Botokudensprache eingesetzt werden können. Dies liegt daran, dass die ersten Erforscher der Botokudensprache weder ausgebildete Linguisten waren, noch auf eine hinreichend entwickelte Sprachwissenschaft zurückgreifen konnten. Erst die moderne Sprachwissenschaft stellt passende Instrumente und Methoden bereit, um etwa die Sprache exakt zu transkribieren und in ihrer Struktur adäquat zu analysieren. In dieser Arbeit werden zunächst das Leben des Autors und der Entstehungskontext seines Werkes dargestellt. Dies geschieht unter der besonderen Berücksichtigung neu erschlossener Quellen. Dann wird untersucht, wie das Wörterbuch in der deutschen und brasilianischen Litera-tur rezipiert wurde. Es folgt eine metalexikographische Analyse mit speziellem Augenmerk auf den Umfang und die Struktur des Wörterverzeichnisses. Schliesslich wird auf die Defizite des Wörterbuchs eingegangen.

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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar der Philosophischen Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wörterbuch der Botokudensprache ist die umfassendste und in seiner Form aussergewöhnlichste Quelle der Sprache einer indigenen Ethnie Südostbrasiliens. Es wurde von dem deutschen Apotheker und Brasilienauswanderer Bruno Rudolph an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert verfasst, als die Botokuden bereits auszusterben drohten. Die einzigen Indigenen dieser Ethnie, die die europäische Kolonisation überlebt haben, gehören zur Botokuden-Subgruppe der Krenák, die heute nur noch über wenige hundert Angehörige und nicht mehr als eine Handvoll Sprecher verfügt. Ihnen konnten in einer feierlichen Zeremonie im Mai 2011 auch die sterblichen Überreste des Botokuden Quäck übergeben werden, den Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied vor fast 200 Jahren von seiner Brasilienreise mit nach Deutschland gebracht hatte (Melo/Pelli 2011; Pelli 2011). Die Sprache der Botokuden wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts von einer Reihe von Forschern, meist europäischen Reisenden und Naturalisten, in Form von einfachen und knappen Wortlisten dokumentiert. Diese Wortlisten, von denen heute etwa 60 bekannt sind, teilen mit dem Wörterbuch das Schicksal, dass sie die Sprache der schriftlosen Kultur nur ungenau abbilden und deswegen nicht unmittelbar für weitere sprachwissenschaftliche Forschungen oder gar zur Revitalisierung der Botokudensprache eingesetzt werden können. Dies liegt daran, dass die ersten Erforscher der Botokudensprache weder ausgebildete Linguisten waren, noch auf eine hinreichend entwickelte Sprachwissenschaft zurückgreifen konnten. Erst die moderne Sprachwissenschaft stellt passende Instrumente und Methoden bereit, um etwa die Sprache exakt zu transkribieren und in ihrer Struktur adäquat zu analysieren. In dieser Arbeit werden zunächst das Leben des Autors und der Entstehungskontext seines Werkes dargestellt. Dies geschieht unter der besonderen Berücksichtigung neu erschlossener Quellen. Dann wird untersucht, wie das Wörterbuch in der deutschen und brasilianischen Litera-tur rezipiert wurde. Es folgt eine metalexikographische Analyse mit speziellem Augenmerk auf den Umfang und die Struktur des Wörterverzeichnisses. Schliesslich wird auf die Defizite des Wörterbuchs eingegangen.

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0 (sehr gut), Universität zu Köln (Romanisches Seminar der Philosophischen Fakultät), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit schafft die Grundlagen für ein Modell zur phonetischen und phonologischen Wiederherstellung der im 19. Jh. nur mangelhaft dokumentierten Botokudensprache (Macro-Jê). Untersuchungsgegenstand ist das Wörterbuch der Botokudensprache, die umfassendste Quelle dieses Idioms. Es wurde vom deutschen Brasilienauswanderer Bruno Rudolph um 1900 verfasst, als die indigene Ethnie der Botokuden (Borum) bereits drohte auszusterben. Zuerst erfolgt ein genereller Überblick zu indigenen Ethnien und Sprachen in Brasilien. Die Ursprünge der Besiedelung und Sprachentwicklung in Südamerika sowie die Erforschung, Vernichtung und heutige Situation indigener Sprachen werden dargestellt. Spezifische Ausführungen zur Lebensweise, zum Verbreitungsgebiet und zur Namensgebung der Botokuden schliessen sich an. Dann werden die Erforschung, die Dokumentation sowie die genetische und typologische Klassifikation der Botokudensprache erläutert. Dabei werden sprachliche Aspekte des Krenák, der einzigen nach modernen linguistischen Methoden erforschten Sprache der letzten überlebenden Subgruppe der Botokuden, vorgestellt. Im Hauptteil werden der Autor und der Entstehungskontext des Wörterbuchs beleuchtet und neue Forschungsergebnisse präsentiert, die einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutsch-brasilianischen Erforschung indigener Sprachen bilden. Es erfolgt eine umfassende metalexikographische Analyse des Wörterbuchs mit Berücksichtigung des Wörterbuchtyps, des Aufbaus und Umfangs sowie der Struktur, des Inhalts und der Defizite des Werkes. Mit Swadesh's basic vocabulary, einem speziellen Grundwortschatz, wird ein Teil des Wörterbuchs zur Restitution aufbereitet. Die gesamte Liste, in der Swadesh's Ausgangsbegriffen nach onomasiologischen Gesichtspunkten über 4 000 Entsprechungen aus dem Wörterbuch zugeordnet werden, ist dieser Arbeit als Anhang beigefügt. Die Liste kann zukünftig als wichtiges Instrument zur weiteren Erforschung der Botokudensprache dienen. Schliesslich wird die Methode der Restitution zur synchronen Rekonstruktion von Sprachen erläutert, die wie im Falle des Wörterbuchs nur in einer mangelhaften Form überliefert wurden. Die Restitution wird exemplarisch an einem Lexem aus dem Wörterbuch bis zu seiner phonetischen Form durchgeführt. So soll gezeigt werden, wie dieses Verfahren zunächst zur Wiederherstellung des übrigen Vokabulars der Swadesh-Liste und schliesslich zur Restitution des Wörterbuchs und der gesamten Botokudensprache eingesetzt werden kann.

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Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.10.2020
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Anbieter: Thalia AT
Stand: 30.10.2020
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Grundlagen für die Restitution von Swadesh's 'b...
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